Donnerstag, 25. August 2016

Immer dieser Ketchup

Heute morgen war ich einkaufen und bekam ein Gespräch zwischen Mutter und Sohn mit. Der Filius wollte Ketchup haben, Mutter nicht. Sie erklärte ihm, dass da so viel Zucker drin wäre.
Er solle sich mal an die Ernährungswoche im Kindergarten erinnern, wie viele Zuckerwürfel vor der Flasche Ketchup gestanden hätten. Und zuviel Zucker ist schlecht für die Zähne, das wüsste er ja durch die Zahnfee, die das Zähneputzen erklärt und außerdem macht zu viel Zucker dann auch dick.
Der Ketchup blieb im Regal.
Ganz klar, es ist beeindruckend, wie viele Zuckerwürfel in einer Flasche Ketchup stecken.
Aber wer isst den kompletten Inhalt einer ganzen Flasche? Es kommt doch immer auf die Menge an.
Und da haben Mütter/Eltern doch einen Einfluss, wie viel von der roten Soße letztendlich auf dem Teller landet.
Wer genau wissen möchte was im Ketchup drinsteckt, dem habe ich ein Rezept zum Selbstmachen herausgesucht. Bitte hier klicken.
 Bildquellenangabe: Unitz  / pixelio.de

Montag, 22. August 2016

Kulinarisches aus Kühlungsborn

Frisch aus dem Ostseebad Kühlungsborn zurück , noch drei Tage Urlaub, aber meine Eindrücke müssen raus.
Im vergangenen Jahr haben wir die Ostsee für uns entdeckt. Mit wenig Erwartungen ans Wetter sind wir losgefahren und wurden überrascht. Ankunft bei strahlendem Sonnenschein und die ganze Woche wurden wir von der Sonne verwöhnt. Strand, Sonne, Abendspaziergänge an der Promenade bei Sonnenuntergang und natürlich gut gegessen. Was will das Urlauberherz mehr.
Verhungern kann kein Mensch in Kühlungsborn. Ein Restaurant-klein oder groß- reiht sich ans andere und jedes hat seine Berechtigung. Jeden Abend waren die Plätze voll.
Aber es gab Unterschiede in der Atmosphäre.  Ich nehme das als Beispiel zwei italienische Restaurants ohne Namen zu nennen.
Im ersten saßen wir auf einer schönen Terrasse, wurden  italienisch-deutsch begrüßt (ähnlich dem "Isch abe gar kein Auto"aus der Kaffeewerbung), und schnell stand das Essen vor uns. Abends gute Pasta- das reichte. Zwischendurch wurde immer wieder gefragt ohne dass es aufdringlich wirkte.
Im zweiten Restaurant war es anders obwohl das Essen ähnlich war. Es wirkte elitärer oder sollte elitärer wirken, Pasta waren nicht wirklich besser und ich kam mir vor, als wenn ich in einem Aquarium saß. Eine erhöhte Terrasse rundum verglast. Der Service war freundlich, keine Frage, aber es fehlte etwas. Das gewisse Etwas, was ich im erste Restaurant bemerkt hatte.
An der Ostsee muss natürlich auch Fisch gegessen werden. Beworben wurde Zander, Dorsch meist in Kombi mit Pfifferlingen oder Champignons.
Das ehrlichste Fisch"restaurant"-  war  mehr eine kleine Gaststätte. Außerdem wurde dort frischer Fisch verkauft und der Laden war gerappelt voll. Seelachsfilet  mit Bratkartoffeln wie von Oma und Bohnensalat wie von Mutter. Nicht viel Schnickschnack. Einfach, frisch und lecker.
Eine Woche Urlaub zum Auftanken . Nächstes Jahr gerne wieder.

Bildrechte. S. Hagedorn

Mittwoch, 10. August 2016

Blog-Urlaub

Ich mache sowohl mit der Ernährungsberatung als auch mit meinem Blog mal für zwei Wochen Urlaub.
Die letzten Wochen hatten es in sich und jetzt mache ich den Akku wieder voll.
Das Bild von Monika Schweitzer passt gerade.
Ich mag Ihre Header für Facebook, die sie kostenfrei zur Verfügung stellt. Etwas passendes ist immer dabei.
Passt auf Euch auf und bleibt gesund.
Bildrechte:Monika Schweitzer

Sonntag, 7. August 2016

Schnell gemacht: Kräuterhäppchen und Blätterteig-Tartes

In der vergangenen Woche hatte ich zwei Anlässe zu denen ich zwei pikante Kleinigkeiten brauchte, die auch noch schnell funktionieren. Bei meiner Schwester habe ich beide Dinge probiert und gebe sie gerne an Euch weiter. Meine Abwandlungen findet Ihr in Klammern.
Kräuterhäppchen
200 g Butter
250 g Magerquark
1 TL Salz
        Pfeffer
1 Paket "8 Kräuter"
1 fein gehackte Zwiebel (Lauchzwiebel)
150 g fein gewürfelte Salami (Kochschinken)
250 g Mehl
1 TL Backpulver

Alle Zutaten mischen.  Mit zwei Teelöffeln kleine "Kugeln" formen und auf auf einem, mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Backofen 30 Minuten bei 200°C backen.
Anmerkung: Ich habe den Teig einen Tag vorher gemischt und konnte dann gut mit den Händen Kugeln formen. Die Häppchen lassen sich sehr gut einfrieren.
                                                ________________________
Blätterteig-Tartes
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
je 100 g rote und gelbe Kirschtomaten (entsprechend Paprika, in meinem Fall geschält)
Kräuter der Provence oder nach Geschmack
100 g Fetakäse
Salz
3 EL Olivenöl

Den Blätterteig in Quadrate schneiden und diagnonal halbieren. Rundum mit einer Gabel einstechen und mit einem Gemisch aus einem Eigelb und 1 EL Milch (Sahne) einstreichen.
Tomaten (Paprikawürfel), mit dem gekrümelten Fetakäse, Olivenöl, Käutern und Gewürzen mischen und auf dem Teig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen (Ober-unf Unterhitze) bei 220°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
Sie schmecken warm am besten, können aber auch kalt gegessen werden.

                             

                                                              Guten Appetit!
 


Sonntag, 24. Juli 2016

Eine rollbare Flasche

Im Blog ist es gerade etwas ruhiger geworden, denn meine freie Zeit nutze ich eher dazu mich im draußen aufzuhalten als im warmen Haus. Und draußen lese ich eher ein Buch als das ich mich im Internet bewege.
In der vergangenen Woche bin ich mit meiner Tochter für ein paar Stunden nach Winterswijk gefahren um ein bisschen zu bummeln. Ist von uns aus nicht weit und die Niederländer haben oft pfiffigere Mode oder kleinkram, den ich hier nicht bekomme.
Direkt zu Beginn der Einkaufsstraße ist mir ein neues Geschäft aufgefallen. Den Namen habe ich vergessen. Was mich angepiekt hat waren Lunchbags und halt diese rollbaren Flaschen, die mir kurz davor in einem Blog schon aufgefallen waren.Ich habe danach im Netz gesucht, aber mir haben die Designs nicht gefallen.
Aber diese Flaschen von Aqua Licious, die haben es mir angetan. Eine musste wenigstensmit und zwar zum Testen. Ich bin ja immer auf der Suche nach Anregungen für Maßnahmen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.
Meine Flasche mit dem schönen Pfauenfederdesign fasst 300 ml.Unbefüllt wiegt sie inkl. Karabinerhaken keine 40 g und wenn sie leer ist, dann rolle ich sie zusammen und sie passt bequem in meine Handtasche.
Den Spülmaschinentest hat sie auch bereits bestanden. Es setzt sich am Boden nichts Unappetitliches fest und die Qualität hat auch nicht gelitten. Warmen Tee konnte ich auch umfüllen.
Und die Flasche ist BPA-frei.Bisphenol A steht im Verdacht gesundheitsgefährdend zu sein und wenn es auch ohne geht, umso besser.
Diese Flasche wird mich begleiten. Sie hat mich überzeugt.
Bildrechte. S. Hagedorn

Donnerstag, 30. Juni 2016

Unterstützung für das Café Juli in Aachen

Ich möchte Euch gerne eine Herzensprojekt vorstellen das Unterstützung verdient.
Die Kollegin Alexandra Hirschfelder von Lecker ohne möchte sich einen Traum erfüllen.
Ein eigenes Café. Aber nicht mal so 08/15, nein. Regional, saisonal und eingestellt auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Die beiden Kolleginnen von Lecker ohne bieten uns Ernährungsfachkräften die Möglichkeit uns kostenlos mit unserer Dienstleistung vorzustellen. Für mich ist es jetzt an der Zeit mal etwas zurückzugeben, auch wenn ich keinen Kuchen in Aachen essen werde.Aber man soll ja niemals "nie" sagen. ;-)
Deshalb unterstütze ich ihre Aktion , die sich durch Crowfunding finanzieren soll.
Ach, ich lasse Alexandra einfach mal für sich selbst sprechen.
Solch ein Projekt sollte gerade durch uns Ernährungsfachkräfte Unterstützung erfahren. Ich profitiere immer von den vielen Rezepten, die vorgestellt werden.


Montag, 27. Juni 2016

Hast du eigentlich noch ein anderes Hobby?

Diese Frage wurde mir in der vergangenen Woche gestellt. Zuerst wusste ich nicht worauf die Fragestellerin hinaus wollte. Aber sie meinte dann:
"Du redest so viel von deinem Beruf, von dem was du machst, ist das überhaupt noch Arbeit für dich?"
Da habe ich erst einmal gestutzt, überlegt.
Und dann fiel mir dieser Spruch von Konfuzius ein:

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

Ja, ich liebe meinen Beruf, ich mache meine Arbeit gerne. Ja, es ist immer noch Arbeit. Sowohl vor der Beratung als auch danach. Hobby ist auch nicht das richtige Wort. Das wertet die Arbeit doch ein bisschen runter. Geld verdienen möchte ich schließlich auch damit.
Aber das, was man gerne tut, das geht leich(er) von der Hand und macht dann auch Spaß.
Und jetzt zurück zur eigentlichen Frage, ob ich noch andere Hobbies habe.
Klar, ich lese gerne (im Moment viele Fachbücher *hihi*) , aber ich sammle auch Spruchkarten.
Bei Rossmann stehe ich immer lange vor dem Spruchkartenständer auf der Suche nach Neuigkeiten
Bei Penny stöbere ich auch gerne, aber auch in Buchhandlungen. Oft kaufe ich diese Karten dann in doppelter Ausführung um sie dann, wenn gerade Bedarf besteht, an liebe Menschen zu verschicken.
Mit der richtigen Post und handgeschrieben.
Ich wünsche euch allen einen guten Start in die Woche.
(aus meiner Sammlung)