Dienstag, 24. Januar 2017

Es wurde etwas bewegt: Update zur Petiton

Am 22.12.16 wurde von Birgt Blumenschein und Daniela Kluthe Neis eine Petition gestartet, in der es darum ging mit der DGE über die aktuellen Nährstoffempfehlungen in die Diskussion zu kommen. Ich hatte bereits hier berichtet.
Das Ergebnis ist einfach nur überragend und zeigt, dass wir etwas bewegen können, wenn wir gemeinsam etwas tun.
Hier einfach nur ein paar Zahlen:
Am Ende der Petition  haben über 1090 Menschen "gezeichnet", über 320 haben einen Kommentar hinterlassen, warum sie diese Petition unterstützen.
Verbände (VDD e.V FET, DAAB e.V. Quetheb, VFED) haben diese Petiton in ihren Newsletter aufgenommen. Es können mehr gewesen sein, aber von den aufgeführten weiß ich es. So etwas vergößert natürlich die Reichweite enorm.
Aber auch das Teilen in sozialen Netzwerken, das Kommentieren , all das trägt dazu bei, dass da etwas in Bewegung kommt.
Anlass war ja, dass die ZPP eingereichte Konzepte nicht akzeptiert hat, da sie nicht den Empfehlungen der DGE entsprachen.
Die DGE hat darauf reagiert und bereits Kontakt mit den Verantwortlichen der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) und den GKV-Spitzenverbänden aufgenommen, diese bestehenden Hindernisse auszuräumen.
Und das Deutsche Ärzteblatt ( ein Lese-Muss!)hat Birgit Blumenschein und Daniela Kluthe- Neis zu ihrem, zum Anliegen vieler Kolleginnen und Kollegen, befragt.
Für mich ist das ein Zeichen, dass wir viel erreichen können, wenn die richtigen Wege beschritten werden und wenn wir an einem Strang ziehen. Es wird immer Menschen geben, die an dem "Neuen" zweifeln.
Danke an die beiden Kolleginnen, die das ins Rollen gebracht haben.
Jetzt heißt es dran bleiben.


Montag, 23. Januar 2017

All you can eat

Gestern war ich mit einer Freundin, die ich seit einer Ewigkeit nicht gesehen habe zum Frühstücken verabredet. Manchmal muss man einfach raus aus den vier Wänden, damit wir in Ruhe reden können.
Ausgesucht hatten wir uns das Extrablatt in Coesfeld, weil es dort einfach lecker ist.
Etwas inden Hinterkopf hatten wir verschoben, dass es am Sonntag dort ein Frühstücksbuffet für 10,95€ zzgl. Getränken. Dementsprechend voll war es, aber wir haben eine Ecke erwischt, in der wir uns unterhalten konnten ohne richtig schreien zu müssen.
Wir saßen quasi direkt vor dem Buffet mit dem Blick ins Restaurant und den Weg zur Küche.
es war schon imposant, was da aufgefahren wurde, wobei ich letztendlich froh war, dass wir ein Frühstück á la carte gewählt haben. Wir mussten uns also nicht am Bufett vorbei manövrieren.
Natürlich haben wir uns in allererster Linie über die dinge unterhalten, die für uns von Interesse waren.
Ich habe aber immer einen Blick darauf, was sich an solche einem Bufett abspielt.
Punkt 10 Uhr baute sich eine riesige Schlange Menschen auf, die mit Tellern am Bufett vorbei lief.
Und die Teller waren zum Teil so hoch gefüllt, dass ich Sorge gehabt hätte einen Teil der Ladung unterwegs zu verlieren.
Aber bei der Schlange, die sich zeitmäßig bis 11 Uhr hielt, konnte ich mir auch gut vorstellen, dass einige Leute lieber nur einmal gehen wollten.
Am Nebentisch saß eine Familie mit Kindern. Der Satz :"Mama, bring mir etwas mit" war nicht zu überhören.
Als Mama dann mit mehreren gefüllten Tellern zurück kam:
"Mama, das mag ich aber nicht!" Mutter:" Dann lass es liegen und iss nur das , was du magst."
Die optimal Erziehung zu Vermeidung von Lebensmittel "müll". Wobei Lebensmittel für mich kein Müll sind.
Was ich nebenbei auch beobachten konnte war, dass die Servicekräfte viele, zum Teil noch gut gefüllte Teller zurück zur Küche gebracht haben. Auch wieder etwas für die "Tonne".
Wir leben schon im Überfluss. Auch wenn uns "All you can eat" angeboten wird: Mehr als essen kann kein Mensch. Vielleicht dann doch öfter in die Schlange stellen und nachholen, wenn sich das Sättigungsgefühl noch nicht einstellt?
Vielleicht als kleiner Vorsatz für das fast noch neue Jahr?
Ach ja, ich habe natürlich gut gefrühstückt, ich habe mich intensiv mit meiner Freundin unterhalten.
Aber solche Dinge kann ich einfach nicht übersehen, wenn ich den entsprechenden Platz habe.


Bildquellenangabe: Jörg Brinckheger  / pixelio.de


Samstag, 14. Januar 2017

gelesen:" Ich hatte mich jünger in Erinnerung"

Lesebotox für die Frau ab 40 von Monika Bittl und Silke Neumayer erschienen bei Knaur; 
ISBN: 978-3426787632; Preis: 12,99€

Im vorletzten Post habe ich ein Buch über natürliche Hormone vorgestellt . Es ging dort um Wechseljahrebeschwerden.
DiesesBuch ist jetzt für mich eine mehr als gute Ergänzung zur Theorie, denn mit viel Witz und Selbstironie beschreiben die Autorinnen, wie die Reaktion auf erste Falten ist,weißer werdene Haare...- es geht einfach um das Älterwerden und wie frau damit umgeht.
Es sind kleine, kurze  Kapitel, in denen ich mich zum Teil auch selbst wiedererkannt habe.
Bei mir ist es nicht bei einzelnen Kapiteln geblieben. Ich habe mich von der nächsten Überschrift zum Weiterlesen verführen lassen.
 Es ist wirklich ein "Buch für die Bettkante", wie meine Oma früher immer sagte. Sie meinte damit eine leichte Lektüre, die man eben ,ohne viel nachzudenken, noch im Bett lesen kann ohne Albträume zu bekommen.
Ich habe das Buch von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und ich sage jetzt noch einmal:
"Vielen ,lieben Dank" dafür.
Vielleicht habe ich jetzt ein paar Lachfalten mehr, aber die machen uns ja letztendlich aus.
Gut geeignet als Geschenk für sich selbst und andere.
Wir müssen das Leben nehmen wie es kommt und da kann dieses Buch prima unterstützen.
Empfehlenswert!



Ich hatte mich jünger in Erinnerung: Lesebotox für die Frau ab 40
(Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))
 

Mittwoch, 11. Januar 2017

Berührend-einfach- nachmachen!

Gestern bin ich überrumpelt worden von einer Kontaktanfrage ber meine Internetseite. Normalerweise kommen über diese Kontaktseite Anfragen für Beratungen, dieses Mal kam eine Nachricht der anderen Art.
Ich bin gelegentlich mit Kommentaren auf anderen Blogs unterwegs, weil ich ab und an auch eine Meinung zu anderen Themen habe bzw. mit meinem Thema Ernährung etwas zu schreiben habe.
In der Adventszeit werden auf anderen Blogs Gewinnspiele angeboten. Gerade in einem Beauty-Blog sind es oft attraktive Gewinne, für die ich dann gerne mal in den Lostopf hüpfe. ;-)
Ich habe jetzt etwas gewonnen, es aber nicht bemerkt.
Gestern kam nun über mein Kontaktformular die Nachricht einer wildfremden Frau, die mich auf meinen Gewinn aufmerksam gemacht hat inkl. den Links, wo ich die Infos finde. Und so etwas in unserer digitalen, schnelllebigen Welt, in der ich manchmal das Gefühl habe, dass alles anonymer wird.
Eine E-Mail-Adresse war hinterlegt, so dass ich mich bedanken konnte und auch gerne eine Gegenleistung als Dankeschön angeboten habe.
Es kam eine Mail zurück mit einer Erklärung fürs Tun dieser Dame, die mich sehr berührt hat.
Zitate aus ihrer Mail:
"...Sie fragen, ob Sie mir etwas Gutes tun können....Jaaaa!
Ich bitte Sie, wenn immer sich die Gelegenheit ergibt, vielleicht einer anderen Person,auch ganz spontan, eine kleine Hilfestellung zu geben..egal in welcher Hinsicht.
Darüber würde ich mich sehr freuen..."
und:".... Als wir ihm gedankt haben da sagte er: dankt mir bitte nicht! Das ist ganz normal! Aber ich bitte euch, im Rahmen eurer Möglichkeiten, anderen Menschen auch helfen wenn ..egal in welcher Art und Weise und in welcher Situation. Und genau das habe ich heute gemacht ... 😊"

Mensch, das Jahr 2017 ist noch jung. Das ist doch mal eine Idee, ein Gedanke, den wir aufgreifen und mitnehmen können. Lasst uns mit offenen Ohren und Augen durch´s Leben gehen.
                                                              Es sind ja oft....
Bildrechte. S. Hagedorn

Sonntag, 8. Januar 2017

gelesen: "Natürliche Hormone"

Mehr Gesundheit und Lebensfreude durch einen ausgeglichenen Hormonhaushalt" von Dr.Dr. med. Thomas Beck; erschienen im Südwest-Verlag; ISBN:978-517-09454-0; Preis: 19,99€

In der Ernährungsberatung bekomme ich auch die Frage gestellt, ob man gegen Wechseljahresbeschwerden ernährungstechnisch etwas tun kann. Da es sich um Hormone handelt, ist das natürlich etwas schwierig.
Dehalb war ich neugierig auf dieses Buch. Von der Rimkus-Therapie habe ich in letzter Zeit schon öfter gehört. In meiner nähreren Umgebung habe ich auf der Seite des Hormon-Metzwerkes auch Therapeuten gefunden.
Da ist etwas auf dem Weg.W
Worum geht es in diesem Buch, worum geht es bei der Rimkus-Therapie?
Es geht darum, bei Frauen und Männern, bei denen der Hormonspiegel abfällt, (Wechseljahre und sog. "Midlife-Crisis") durch den Einsatz  human-identischer Hormone, abgestimmt auf die Werte der einzelnen Person, Beschwerden zu lindern bzw. ganz zum Verschwinden zu bringen.
Das Autor erklärt sehr ausführlich, was Hormone sind, wie sie wirken,wie es z.B. zur Entdeckung der "Pille " kam. Studien werden erklärt.Vitamin D , Eisenmangel und auch die Schilddrüse werden besprochen.
Dieser Teil des Buches hat mir eigentlich gezeigt, wie fein abgestimmt die verschiedenen Systeme in unserem Körper sind und was geschieht, wenn es in einem System zu "Störungen" kommt, wobei für mich der Abfall der Sexualhormone ein natürlicher Vorgang ist.
Ein Bild hat mir gut gefallen: Dr. Beck erklärt, warum z.B. naturheilkundliche Mittel nicht richtig wirken. Er nimmt das Bild eines Kanisters.
Der "Kanister Sexualhormone" leert sich im Laufe der Zeit und die naturheilkundlichen Präparate kitzeln das letzte Bisschen aus diesem Kanister heraus, füllen aber nicht auf. Das geschieht über die Gabe human-identischer Hormonenach Rimkus. Laut Blutbild werden die Kapseln in bestimmten Apotheken nach Rezept eines Therapeuten hergestellt und dem Klienten zugeschickt. Zu Beginn werden alle drei Monate die Blutwerte bestimmt und es wird abgestimmt, bis sich die Werte stabilisiert haben.
Zu Beginn wird mit einer kleinen Dosis gestartet, damit sich der Körper wieder an die Hormone gewöhnt, die nur noch in geringer Menge vorhanden sind oder waren.

Beim Lesen des Buches habe ich mich etwas schwer getan und so richtig hat sich mir nicht erschlossen, wer die Zielgruppe sein soll. Der Autor beschreibt sehr detailliert und zum Teil "medizinisch", wie die verschiedensten Vorgänge ablaufen. Für Laien einfach zu kompliziert (subjektive Meinung).
Der Lesefluss war auch nicht so gegeben, da auf manchen Seiten nur Blocksatz, also Satz hinter Satz-total kompakt, zu lesen war. Anstrengend für die Augen, aber auch für den Kopf.
Gut finde ich die kleinen Zusammenfassungen. Da ist alles kurz und kompakt  zusammengefasst.
Mein Fazit: Wer sich für diese Methode interessiert, der sucht sich am Besten einen Therapeuten, der sich mit der Materie auskennt und lässt sich über die Rimkus-Therapie beraten. Das Buch kann dann "auffüllen", was man durch den Therapeuten erfahren hat.
Wenn sich das Buch an medizinische Laien richtet, dann ist mir die Sprache /der Text dann doch manchmal zu wissenschaftlich.
Die Bildrechte liegen beim Verlag


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