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Sonntag, 30. August 2015

Umstrukturierung

In meinem Urlaub habe ich damit begonnen das Tun in den sozialen Netzwerken herunterzufahren und nicht mehr ständig den PC "unter Strom" zu haben. Einfach mal nicht ständig erreichbar sein, nicht immer die Mails checken, das tun, was gerade passt.
Im Urlaub geht das, da keine Termine anstehen. So ein bisschen möchte ich das aber auch Rüberretten in meinen Alltag.
Muss jede Mail sofort beantwortet werden?
Muss ich auf jeden Post sofort antworten?
Ich glaube nicht. Wenn ich 1-2 mal am Tag in meine Mails schaue, dann wird das reichen.
Das Internet kann zum Zeitfresser werden. Ich glaube, jeder, der hier liest hat das bereits erlebt.
Ich recherchiere zu einem bestimmten Thema und werde von Seite zu Seite weiter geleitet und in Null-Komma-Nix ist die Zeit weg.
Für Recherchearbeiten setze ich mir jetzt, wenn es möglich ist, ein Zeitlimit. Mithilfe eines Timers auf dem Handy oder einer normalen Eieruhr klappt das auch gut.
Meinen Schülern von Klasse2000 erkläre ich in der sog. "Gehirnstunde", dass dieses Organ nach einer gewissen Zeit eine Pause braucht um gut weiter arbeiten zu können. Das gilt ja nicht nur für die Kinder, das gilt auch für uns Erwachsene.
Entschleunigung- das möchte ich umsetzen. Zeit für mich.
Nicht nur von Termin zu Termin hetzen, auch kleine Auszeiten dazwischen. Oft reichen schon zehn Minuten.
Ansonsten gibt es vielleicht den gesundheitlichen Schuss vor den Bug und das möchte ich nicht.
Und wenn am Wochenende ein Blogbeitrag erscheint heißt das noch lange nicht, dass ich vor dem PC sitze. Vieles kann vorgeplant werden. ;-)
Bildquellenangabe: BirgitH  / pixelio.de

Mittwoch, 26. August 2015

Entrümpeln...

...und zwar virtuell, das ist regelmäßig nötig.
Schon das Auf-und Enträumen des Kleiderschranks bei Saisonwechsel zeigt mir immer, wie befreiend es ist, wenn ausrangierte Kleidung den Weg in den berühmten Sack gefunden hat. Weg kommen die Dinge nicht, meine Mutter hat jemanden, der diese Sachen noch weitergeben kann.
Aber auch das Durchforsten der sog. "Freunde" und Kontakte in sozialen Netzwerken muss auch sein. Oft sind Kontakte darunter, die mir nur zu Beginn ein einziges Mal eine Anfrage geschickt haben und dann kam nichts mehr.
Auch die sog. "Freunde" bei Facebook... ab und an muss die Liste mal aufgeräumt werden. Platz für Neue(s).
Für mich zählt Qualität und nicht Quantität. Ich habe lieber weniger Menschen in meinen Kontaktlisten, aber von denen weiß ich, dass sie auch Netzwerken möchten und nicht nur Profitieren möchten.
Die Sache mit dem Geben und Nehmen halt. Das ist mir wichtig.
Und wer mich dann irgendwie vermissen sollte, der kann ja anfragen.
Bildquellenangabe: www.einstellungstest-polizei-zoll.de  / pixelio.de

Samstag, 22. August 2015

Potful Power- Produkttest mal anders

Schon vor meinem Urlaub habe ich zwei Produktproben von Potful Power hier liegen. Ich tue mich jetzt etwas schwer damit. Warum? Zum einen ist mir das Bewerben von Produkten untersagt, zum anderen möchte ich  diesem Unternehmen gerne ein Feedback geben.
Alles, was ich zu Geschmack, Sättigung etc. schreibe, ist mein subjektives Empfinden. Das mal zuallererst.
Und: Ich bekomme für diesen Beitrag kein Geld. Ich habe ein Angebot dazu bekommen, aber das habe ich abgelehnt, da mir mein Zertifikat in diesem Fall wichtiger ist.
Trinkbare Mahlzeit,Zeit gewinnen... Alles gut und schön, aber für mich hat das nicht viel mit Genuss zu tun.  Essen sollte man nicht mal eben schnell, schnell. Wer es aber so braucht...
Was den Geschmack angeht: Ich bin morgens eine"Süße", das bedeutet ich brauche morgens meine Marmelade oder meinen Honig.  Das erfüllt das Produkt für mich nicht. Auch hält es mich nicht lange genug satt.
Zum Internetauftritt und zum Flyer habe ich mir jetzt mal ein paar Gedanken gemacht. Wenn ich da genauer drauf schaue,dann sind da ein paar Dinge, die für mich nicht passen oder die ich persönlich, als Verbraucher, gerne anders hätte.
Die Produkte sind hergestellt "nach original bayerischer Rezeptur". Was bedeutet das und wie passt das z.B. mit der Zutat "ayurvedischer Wunderbaum Moringa" zusammen?
Die Nährwertangaben sind bezogen auf 100g Pulver. Das hilft mir bei meiner Kalkulation meines Tagesverbrauchs nicht viel weiter. Ich brauche so etwas als Portion, z.B. berechnet mit der entsprechenden Menge Milch. Wer mit anderen Flüssigkeiten mischen möchte, kann dann selbst umrechnen.
Und dann die sog. Health Claims. Damit sollte man sich doch noch etwas intensiver beschäftigen.
Als Letztes ist da noch die Sache mit Stevia. Vielleicht ist das ja eine Problem, das nur ich habe. Wenn ich lese, dass ein Produkt ohne  künstliche Süßstoffe hergestellt wird und ich finde dann Stevia in der Produktliste, dann bin ich total zwiegespalten. Für mich hat das Süßungsmittel nicht mehr viel mit dem Naturprodukt, mit der Pflanze zu tun. Für mich ist es zu einem künstlichen Süßstoff geworden.
Bildrechte: S. Hagedorn


Dienstag, 18. August 2015

Eltern sind in allem Vorbild

Frisch aus dem Urlaub zurück bringe ich direkt ein Erlebnis mit, das mir wieder einmal gezeigt hat, dass Eltern in allem Vorbild sind.
Wir waren in diesem Jahr am Timmendorfer Strand , wir haben das Wetter, das Nichtstun und das Essen genossen.
Abends saßen wir beim Essen, neben uns eine Familie, Eltern mit einem Sohn, ich schätze ihn altersmäßig Beginn der Grundschule ein.
Sie hatten bereits vor uns bestellt, so dass ich mitbekam, was am Nebentisch so ab lief. (Ich habe nicht bewusst "gestalkt", es war einfach nicht zu übersehen und zu überhören ;-) )
Das Essen kam, Mutter und Vater griffen direkt zum Salzstreuer, ohne vorher probiert zu haben.
Und prompt kam die Frage:" Mama, darf ich auch?"
Natürlich wanderte der Salzstreuer zum Sohn, der auch noch nicht probiert hatte.
Was ich wiederum gut fand: Der Junge hatte eine riesige Portion Bauernfrühstück vor sich stehen. Das konnte ein normal hungriges Kind nicht schaffen. Es wurde dann nicht darauf gedrängt, dass er aufessen soll.
Aber das Beispiel mit dem Salzstreuer hat mir wieder einmal gezeigt, wie schnell Kinder das nachahmen, was Erwachsene vorleben. Dieser Tatsache sollten sich alle Eltern bewusst sein.
Bildquellenangabe: günther gumhold  / pixelio.de