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Dienstag, 20. Juni 2017

Höflichkeit in der virtuellen Welt

Heutzutage laufen viele Kontakte über E-Mail. Briefe, die mit der Post geschickt werden, sind zwar keine Auslaufmodelle, aber in der Geschäftswelt muss es halt manchmal schnell(er) gehen.
Auch ich nutze das für mich um Informationen an Ansprechpartner zu schicken.
Im Moment ist JobFood Thema, das bedeutet, dass ich mir bekannte Ansprechpartner bei den Krankenkassen darüber informiere, dass ich diesen Kurs anbieten kann,dass dieser Kurs zertifiziert ist und ich gebe einen kurzen Überblick über die Inhalte.
So weit so gut.Solche Mails gehen bei mir meist mit einer Bitte um Lesebestätigung raus.
Für mich eine Möglichkeit zu erfahren, dass die Mail angekommen ist.
Meist kommt noch eine kurze Antwort hinterher: (ob mit oder ohne Lesebestätigung)
"Danke für die Info. Ich melde mich." oder
"Danke für die Info. Im Moment habe ich keinen Bedarf."
Das sind alles Antworten mit denen ich leben kann.

Ich bin immer etwas pikiert, wenn überhaupt keine Reaktion kommt, außer der Lesebestätigung.
Ich gebe mir Mühe den richtigen Ansprechpartner zu suchen und zu finden, ich formuliere ein Anschreiben mit persönlicher Ansprache.
Ist es da zuviel verlangt einen Satz zurück zu schreiben?
Oder bin ich da zu antiquiert?

Sonntag, 18. Juni 2017

gelesen: "Pharma Crime"

...kopiert, gepanscht, verfälscht- Warum unsere Medikamente nicht mehr sicher sind.
Autoren: Danuta Harrich-Zandberg und Daniel Harrich, erschienen im Heyne-Verlag; ISBN:978-453-20148-4; Preis: 16,99€

Das ist mich für das Thema Pharmakologie interessiere habe ich hier bereits geschrieben.
Aber dieses Buch ist ein anderes Kaliber. Ein Krimi, den das wahre Leben geschrieben hat. Total spannend,wenn es nicht so traurig wäre, da es um Menschenleben geht.
Am 17.5.17 gab es inder ARD einen Themenabend zum Thema Medikamentensicherheit.
Beim Film "Gift" hatte ich immer noch im Hinterkopf: Es ist ein Film,aber ich wurde schon etwas unruhig.
Im Anschluss daran lief eine halbstündige Dokumentation , die mir dann vor Augen geführt hat:
Die Lage ist ernst.
Mit diesem Buch habe ich noch viel mehr an die Hand bekommen, was mir sagt:
" Wenn es ums Geld geht, dann gehen auch Menschen, die mit Medikamenten zu tun haben, im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen"
Was ich sehr beunruhigend finde ist, dass es meist um Medikamente geht, die lebenserhaltend wirken, die stark nachgefragt sind, wie z.B. Zytostatika, Antibiotika oder Medikamente, die bei HIV eingesetzt werden.
Das Beispiel des Apothekers aus Bottrop, der Zytostatika gestreckt hat, was quasi bei mir um die Ecke passiert ist...
Menschen haben sich von diesen Medikamenten eine Besserung erhofft. Aber wer kann noch nachweisen, dass die Menschen nicht an ihrer Grunderkrankung gestorben sind?
Was passiert, wenn Antibiotika gestreckt werden? Der Wirkstoff ist niedriger dosiert, die Keime können sich daran "gewöhnen" und werden resistent.
Viele Medikamente werden mittlerweile aus Kostengründen nicht mehr in Deutschland hergestellt. Länder wie China und Indien sind da auf dem Vormarsch. Die haben beileibe nicht diese Standards in der Herstellung, wie es gewünscht  ist. Das nennt sich dann "Sub-Standards"
Studien werden gefälscht, die Existenz von "Aussteigern" (Whistle Blower) wird zerstört.
Erinnert Ihr euch an den Tod von Prince? Er war nie auffällig geworden durch Drogenexzesse oder Medikamentenmissbrauch. Er stirbt aber an der Einnahme eines Schmerzmittels. Später stellt sich heraus, dass dieses Medikament gefälscht war.
Ich und Ihr wahrscheinlich auch fragt Euch jetzt:"Was können wir denn dagegen tun?"
In Panik zu verfallen, das bringt nichts. Das ist auch nicht das Anlieger der Autoren, ganz im Gegenteil. Sie wollen senibilisieren, sie wollen, dass wir aufmerksam werden und auch bleiben.
Medikamentenfälschungen sind teilweise durch die Aufmerksamkeit der Patienten entdeckt worden.
Wie kann das sein? Veränderungen der Farbe,  Formulierungen in einem schlechten Deutsch im Beipackzettel, Veränderungen der Originalverpackung...alles melden. Die Apotheker sind verpflichtet diese Infos weiterzugeben.
Beispiel einer Chemotherapie: Das gleiche Mittel wird verabreicht. Beim ersten Mal massive Nebenwirkungen, beim zweiten Mal keine Reaktionen. Den Arzt darauf ansprechen.
Wir sind alle für uns selbst verantwortlich. Also unsere Selbstbestimmung nicht am Empfang der Arztpraxis oder am Tresen in der Apotheke abgeben.
Passt auf Euch auf und bleibt kritisch. Leider gilt auch in diesem Bereich: "Geld regiert die Welt"

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Mittwoch, 14. Juni 2017

In welche Kategorie, bitte?

Ja, in welche Kategorie gehört mein Blog den eigentlich?
Die Frage habe ich mir in letzter Zeit des öfteren gestellt, gerade weil ich jetzt auch bei den Münster-Blogs bin.
Gestartet bin ich vor fünf Jahren. Nach einem Existenzgründerseminar für Kolleginnen und Kollegen wollte ich mir und anderen beweisen, wie einfach es ist mit einem Blog an die Öffentlichkeit zu gehen.
Das ist das so lange machen kann, daran habe ich im Traum nicht gedacht.
Zu den Beauty- und Fashion-Blogs  da sehe ich mich nicht und ihr wahrscheinlich auch nicht.
Wobei: Wenn ich mir anschaue was andere Blogs ihren Lesern an Gewinnspielen, Verlosungen anbieten können....
Aber das bin ich nicht. Ich hole mir gerne Anregungen bei denen, die es können.
Ich habe im Moment wirklich vier Blogs in die ich wirklich regelmäßig reinschaue bzw. die ich abonniert habe, weil mir der Inhalt gefällt. Ich stelle sie Euch einfach mal vor.
Klickt euch selbst durch und macht euch ein Bild.
Da ist Cla mit "Glam up your Lifestyle"
Susanne Ackstaller mit "Texterella"
Denise Colquhoun mit "Fräulein Ordnung" und
Natalia Fistera mit mit "Sei dir gut- Blog"
Jetzt bin ich aber immer noch nicht weiter.
Gesundheitsblog- nein, passt auch irgendwie nicht.
Frage:  Wo seht Ihr mich? 
Ich bin gespannt. ;-)
Ich wünsche Euch allen einen schönen Feiertag, wenn Ihr einen Feiertag am Donnerstag habt.Ansonsten einen entspannten (Arbeits-)Tag.


Sonntag, 11. Juni 2017

gelesen: "Kost-Fast-Nix No1"

von Dietrich Grönemeyer und Anja Rusch; erschienen bei systemed; ISBN: 978-3-95814-031-8
Preis: 10€
Ich bin ein großer Fan der Bücher an denen Prof. Grönemeyer beteiligt ist. Der kleine Medicus* und alles, was damit zu tun hat, Wir Besser-Esser: Gesunde Ernährung macht Spaß*- alles Bücher die einen Platz in meinem Bücherregal haben und die ich gerne,speziell in meiner Arbeit mit Kindern, empfehle.
Ich war total gespannt auf das angekündigte Buch. Es gibt mittlerweile viele, junge Leute in meinem Umfeld, die in die erste eigene Wohnung ziehen und naja, wo das Kochen noch nicht sooo den Stellenwert hat, wie eigentlich nötig.
Dafür hatte ich dieses kleine Büchlein im Blick.
Zum Format: Es passt in jede Einkaufstasche mit den Maßen 15x 15 cm.
Es geht darum frisch zu kochen und Geld zu sparen.Bio-Lebensmittel sind ein Thema,werden aber nicht als MUSS dargestellt, sondern wenn möglich, dann bitte einsetzen.
Es beginnt mit 10 Kost-Fast-Nix-Lebensmitteln. Dazu gehören dann Äpfel, Tomaten, Kartoffeln...
Küchenkräuter und ihre Wirkung haben in einem Kapitel ihren Platz.
Was gehört als Starter-Set in eine Küche, Vorratshaltung und Einkaufstipps.
Hier wurde das Rad zwar nicht zum zweiten Mal erfunden, aber man kann es nicht oft genug thematisieren.
Im Anschluss der Rezeptteil mit 29 günstigen Lieblingsrezepten.
Pizza Margherita, Kartoffelpuffer, Spaghetti Bolognese, Apfelpfannkuchen und noch einige mehr.
Gefällt mir gut und ich freue mich schon jetzt auf das angekündigte Buch No.2


Kost-fast-nix-Kochbuch: 49 günstige Lieblingsrezepte  *    (*Affiliate-Links=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))
Anmerkung zum Link: Es sind nur 29 Rezepte. Da war Amazon etwas großzügig ;-)

Freitag, 9. Juni 2017

Ein trauriges Kind

Ich habe lange überlegt wie ich ein Erlebnis in dieser Woche in Worte packen kann. Es war eine "Beratung" , die mich doch emotional mitgenommen hat, aber ich weiß auch, dass da jetzt etwas auf dem Weg ist.
Ich bekam vor einiger Zeit eine Anfrage für eine Beratung wegen Fruktosemalabsorption (FM) und Laktoseintoleranz (LI) bei einem 8jährigen Kind, das  seit knapp 2 Jahren mit seiner Familie aus dem Iran zu uns nach Deutschland gekommen ist.
Mutter spricht kein Deutsch, Dolmetscherin wird dazu geholt.
Ich habe mir natürlich im Vorfeld schon Gedanken gemacht, wie ich das Ganze leicht verständlich und bildhaft erklären kann.
Aber es kam ganz anders.
Das Kind lag die ganze Zeit mit dem Kopf auf dem Tisch, wirkte sehr müde und unsagbar traurig.
In der Anamnese habe ich abgefragt, was das Kind isst. So gut wie nichts,trinken auch minimal.
Erklärung: Alles macht Bauchschmerzen. Es waren aber auch Widersprüchlichkeiten im Gespräch. Zum Einen wurde ein Lebensmittel absolut nicht vertragen, zum anderen dann doch in kleinen Mengen gegessen. Und: Das Kind hatte in der letzten Zeit doch sehr abgenommen.
Irgendwie schrillten bei mir da schon Alarmglocken in eine andere Richtung. Auch die Dolmetscherin schaute mich zwischendurch zweifelnd an.
Auf meine Frage, ob das Kind bereit sei beim Essen etwas zu versuchen oder etwas zu ändern kam ein klares NEIN.
Ich kann niemandem etwas aufdrücken. Ich habe meine Beratungsunterlagen vor Ort gelassen und zuhause dann eine Rückmeldung an die zuständige Betreuerin gegeben.
Was ich dann zu hören bekam, das hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Der leibliche Vater des Kindes ist im Iran von den Taliban erschossen worden. Es soll auch wohl häusliche Gewalt  durch den neuen Partner der Mutter ein Thema in der Familie sein.
Die Betreuerin ist am darauffolgenden Tag beim behandelnden Arzt gewesen, hat die Sachlage geschildert und auch hier kam die Rückmeldung: Das Kind ist körperlich gesund. Atemtests können  wegen dem wenigen Essen so ausgeschlagen haben.
Ich hoffe jetzt, dass dem Kind geholfenwird, dass aus den traurigen Augen wieder fröhliche Augen werden. Dass das Kind wieder Kind sein darf.

Sonntag, 28. Mai 2017

Pflege- außen ja innen nein(?)

Von meiner Kursleiterschulung zu Jobfood habe ich hier ja bereits berichtet.
Ich bin gerade dabei mich in die zwölf Einheiten einzuarbeiten und das Kursleitermanual mit meinen Notizen zusammenzubringen.
Eine Kurseinheit beschäftigt sich mit dem Darm und der Darmgesundheit und ich bin da an einer Notiz hängengeblieben, eine Aussage von Yvonne Matthei, über die sich jeder von uns mal ein paar Gedanken machen sollte.
Zuerst einmal ein paar Zahlen, die ich immer wieder beeindruckend finde.
Wir haben ca 2 m² Haut und 500m² Darm. und das ist eine Fläche von ungefähr zwei Tennisplätzen.
Ich bin immer fasziniert, was unser Körper alles so kann und tut, auch wenn ich solche Zahlen lese.
Was tun wir für unseren Körper?
Yvonne Matthei hat da bei mir einen Knopf gedrückt, den ich gerne weitergeben möchte.
Wieviel Geld geben wir für Cremes, Bodylotion, Ampullen was es auch immer gibt für die 2m² Haut aus?
Das ist wahrscheinlich bei jedem unterschiedlich, aber Gesichtscremes, Bodylotion, Duschlotion... das hat doch jeder im Bad stehen.
Wie sieht es aber mit der Darmpflege aus?
Zuallererst können wir natürlich durch unser Essen etwas tun. Aber manchmal.... ??? Wie bezeichne ich das jetzt mal etwas charmanter? Aber ihr wisst, was ich meine.
Medikamente, speziell Antibiotika sind manchmal auch nötig. Was heißt ANTIBIOTIKA?
                                        Anti= gegen,  Bios= das Leben
Bei einer Antibiotikagabe werden Substanzen in den Körper gegeben, die die krankmachenden Bakterien abtöten, aber auch die gesunden.
Der Darm kann sich sehr gut regenerieren, aber das braucht seine Zeit.
Wie unterstützen wir denn unsere 500m²?
Gut, es gibt keine Cremes, die wir in unseren Darm bringen können.
Natürlich eine darmgesunde Ernährung und wenn nötig auch mal über Probiotika nachdenken (fragt Euren Arzt oder Apotheker)
denn...
"Darmbakterien haben auf vielfältige Weise Einfluss auf unsere Gefühlswelt, Stimmung, Appetit, Wohlbefinden" 
Bildquellenangabe: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

 


Mittwoch, 24. Mai 2017

Gesehen: "Embrace"

Du bist schön. Von Taryn Brumfitt. Executive Producer: Nora Tschirner

Puh, ich sitze hier vor dem Bildschirm und meine Gefühle, meine Gedanken fahren Achterbahn.
Auf diesen Film bin ich durch Stern TV aufmerksam geworden. Taryn Brumfitt und Nora Tschirner waren dort zu Gast, haben den Film dort vorgestellt. Das Thema der Selbstakzeptanz, der Selbstliebe, was den Körper angeht beschäftigt mich schon länger.
Daran weiter mitzuarbeiten, wenn möglich, das hat der Film in mir ausgelöst.
Während des Films wurde ich traurig, ich war erstaunt, geschockt,aber auch wütend. Oft machte sich der Klops im Hals breit.
Ich kann und will nicht viel über den Inhalt des Films schreiben. Ich kann jedem, egal ob Frau oder Mann nur empfehlen, sich diesen Film anzuschauen und ins DVD-Regal aufzunehmen.
Ja, auch Männer. In (Beratungs-)Gesprächen wird seitens der Männer oft flabsig über de Kurven der Frauen gesprochen, Kurven sind nicht bei allen Männern "in".
"Das Bäuchlein könnte schon kleiner sein"
Und das bei einer Frau, die in den Wechseljahren steckt,wo sich das Körperfett sowieso verschiebt und daran ist absolut nichts zu ändern. Oder aber die Frauen kasteien sich beim Essen, sind nur noch im Fitness-Studio,kommen ausgepowert nach Hause, sind unzufrieden und haben keine Lust mehr auf Familie und Mann.
Eine Sequenz im Film hat mich geschockt und wütend gemacht.
Taryn Brumfitt geht zu einem Schönheitschirurgen um mal anzutesten, wie er ihren Körper findet, ob er gesund ist. Dieser Herr will sofort alles korrigieren, was man nur korrigieren kann. Fett aus dem Po in die Lippen, Brüste mit Implantanten versehen, weil sie nach dem Stillen von drei Kindern  nicht mehr so in Form sind, wie es vorgegeben ist. Gruselig!!
Ich habe mir einen der letzten Sätze notiert:
           "Verschwende keinen einzigen Tag damit deine Körper zu bekriegen."
Damit geht so viel Lebensenergie verloren.
Und jede Mutter ist Vorbild für die Kinder. Wenn eine Mutter sich nicht mag, ihren Körper korrigieren lässt, immer nur auf dem Abnehmtrip ist: VORBILDFUNKTION!
Wollen wir das wirklich?
Es gibt nur einen Satz im Film, den ich etwas kritisch sehe, aber Ihr werdet gleich auch wissen warum.
Taryn Brumfitt sagt sinngemäß, dass sie nichts traut, was mit dem Wort "Diät" beginnt.
Mir kann man trauen, auch wenn ich Diätassistentin bin. ;-)
Unten findet Ihr einen Link,wo der Film zu bestellen ist. Er ist sein Geld wert und entspannt ungemein.



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Sonntag, 21. Mai 2017

fortgebildet: "JobFood- genussvoll und leistungsstark..."

 ... durch den Arbeitsalltag
Es war keine Fortbildung im eigentlichen Sinne, es war eine Kursleiterschulung  für ein Seminar namens JobFood, das ich jetzt in Betrieben anbieten darf.
Die Kolleginnen der Ernährungsberatung Nordhorn Yvonne Matthei und Sandra Kalter haben ein 12-Wochen-Programm erstellt, das sie Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen. Natürlich nicht umsonst. Solch ein Konzept hat natürlich seinen Preis , wie ich es bereits hier beschrieben habe.
Hanna- Kathrin Kraaibeek war auch vor Ort und hat uns erst einmal fit gemacht bzw. aufgefrischt, was wissenswert zum Leitfaden Prävention ist, wo es evtl. Stolpersteine gibt, auf was wir als Anbieter achten müssen.
JobFood ist bereits bei der Zentralen Prüfstelle Prävention eingestellt, so dass ich dort nur das Dokument hochladen muss, welches zeigt, dass ich dieses Programm anbieten darf. Und ein Konzept passend für die Zentralen Prüfstelle Prävention zu machen, dass ist eine Wahnsinnsarbeit.
Ihr merkt schon, Bürokratie hat auch in meinem Beruf einen großen Platz.
Ich finde es aber gut, dass  in der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Gesundheitstage sind gut und schön, aber sie sensibilisieren für einen Moment, es ist eine Abwechslung für die Mitarbeiter, aber was bleibt letztendlich?
Das ist bei JobFood anders. Die Teilnehmer bekommen 12 Wochen Input zu den verschiendensten Themenund sie müssen Mit-Tun, nicht nur konsumieren, was ein Kursleiter erzählt.
Ein paar Beispiele sind :
  • Einfluss der Ernährung auf den Arbeitsalltag
  • Verdauung und Darmgesundheit
  • Dreamteam- Ernährung und Sport 
  • Ess- und Tischkultur
  • und noch acht andere Themen
Mehr verrate ich jetzt einfach nicht. Aber Ihr merkt schon an den Themen, die ich ausgewählt habe: Es geht "tiefer" , nicht nur das Abarbeiten der Nährstoffe und ihre Bedeutung und das gefällt mir sehr gut.
Eine Bemerkung von Yvonne und Sandra hat mir sehr gut gefallen. Durch die Kursleiterschulung ist es "mein" Kurs. Ich kann dem Kurs meinen Stempel aufdrücken. Jeder Kursleiter ist anders. Allerdings sollte das Konzept nicht verändert werden.
Das ist nicht in jedem Kurs so. Danke für das Vertrauen, das man in uns steckt.
Solch ein Konzept ist immer wie eine Art "Baby" , welches man in andere Hände gibt.
Ich werde Euer Baby hüten und Rückmeldungen nach Nordhorn geben, wenn mir etwas auffällt, wenn ich eine Anregung habe.
Ein weiteres schönes Erlebnis im Kurs war, dass ich die Kollegin Tanja Lorenz endlich mal live kennenlernen durfte. Sie hat extra den Weg aus Franken nach Münster gemacht. Wir beide brainstormen schon fleißig, was diesen Kurs angeht. Wer solch eine kreative Kollegin an der Seite hat, der hat gewonnen. Danke in alle Richtungen.
Es war einfach schön und sehr inspirierend.
Bild: S. Hagedorn


Mittwoch, 17. Mai 2017

Jetzt bin ich bei münsterBLOGS

Aufmerksam geworden bin ich auf diese tolle Idee durch einen Blogbeitrag von Fräulein Ordnung. Übrigens ein empfehlenswerter Blog. Einfach per Mail abonnieren.
Worum geht es? Ich zitiere:
"Münsterblogs vereint alle Blogger aus Münster und dem Münsterland und zeigt dir immer die aktuellsten Beiträge aus allen Bereichen!"
Was ist da alles vertreten?
Blogs aus den verschiedensten Kategorien, im Moment 18 Stück. Da müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein.Hier findet Ihr eine Liste der Blogs.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Initiatorinnen Hanna und Leila, die dieses Projekt freiwillig und  neben Arbeit und Familie stemmen.
Schaut Euch einfach um. Es ist für mich schon jetzt ein Schatzkistchen zum Rumstöbern und auch mal Hängenbleiben, weil die Themen spannend sind.
Bildrechte: MünsterBlogs


Montag, 15. Mai 2017

Leinöl-supergesund...

...wenn da nicht das Problem mit dem Ranzigwerden wäre.
Leinöl spaltet ja geschmacklich die Geister. Ich glaube ,es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Man mag es oder man mag es nicht.
Ich mag es gerne und rühre es schon mal gerne in mein Müsli oder in ein Glas Möhrensaft (den mag ich nämlich auch).
Die Flaschen sind per se nicht so groß, aber trotzdem ist es mir doch schon einige Male passiert, dass das gute Öl ranzig geworden ist.
Ich habe mich jetzt an einen Tipp von der Kollegin Ute Jentschura erinnert, die zum Tag der offenen Tür einen Vortrag gehalten hat und von  dieser Möglichkeit der Lagerhaltung erzählt hat.
Leinöl kann eingefroren werden.
Gesagt getan. Die Hälfte des Inhaltes habe ich in ein Schraubglas gefüllt (nicht zu voll machen) und eingefroren. Den Rest habe ich im Kühlschrank gelagert.
Als der Inhalt der Flasche leer war habe ich das Leinöl aus dem Gefrierfach genommen und nach dem Auftauen (geht sehr schnell) in die Flasche umgefüllt.
Ich habe geschmacklich keinen Unterschied feststellen können und werde das jetzt weiter so machen. Vielleicht auch eine Anregung für Euch?
Bildrechte: S. Hagedorn

Donnerstag, 11. Mai 2017

Fundstück inkl. Verlosung: "Deocreme "von der Schönseiferei

Und wieder ein Fundstück (dieses Mal mit einer Verlosung), das ich Euch vorstellen möchte.
So neu ist es für mich nicht, denn ich habe die Deocreme der Schönseiferei schon im vergangenen Jahr auf dem Frühlingsmarkt in Xanten kennengelernt.
Seitdem nutze ich das Deo der anderen Art. Warum? Pure Natur, nichts, was reizt und was  die Achselhöhlen zukleistert.
Schwitzen ist ja doch etwas verpönt. Bloß keine Schweißflecken. Das sieht unordentlich, ungepflegt aus.
Warum eigentlich? Schwitzen hat ja eine  Funktion
Erklärung bei DocCheck:
"Der Schweiß dient der Erzeugung von Verdunstungskälte und damit der Thermoregulation des Organismus. Daneben erzeugt er einen sauren Film auf der Haut, der antimikrobiell wirkt und den natürlichen Säureschutzmantel bildet. Vermutlich vermittelt der Schweißfilm auch die oberflächliche Verbreitung der hauteigenen Lipiden."
Und viele unterdrücken diesen natürlichen Prozess tagtäglich. Aber geht es nicht eher um den Schweißgeruch, den wir nicht mögen? Der kann äußerst unangenehm werden. Das finde ich auch.
Wer also kein Problem mit Schwitzen hat, aber auch nicht nach Schweiß riechen möchte, dem kann ich nur die Deocreme der Schönseiferei empfehlen.
Eine Creme, die auf Natronbasis hergestellt wird.
Gut, die Creme ist nicht günstig. Das habe ich damals auch gedacht.
Bei Google bin ich dann auch fündig geworden als es um Rezepte zum Selbstherstellen ging.
Aber ich habe die gut verstreichbare Konsistenz einfach nicht hinbekommen. Bei mir kam da eine flüssige Pampe raus, die sich nicht wirklich gut anfühlte.
Also überlasse ich es seitdem derjenigen, die es kann.
Und wenn ich dann mal keine Schweißflecken gebrauchen kann, dann kann ich immer noch auf ein normales Deo zurückgreifen  oder ich wähle Kleidung, auf der man nichts sieht.
Ach ja, diese weißen Deoflecken in der Kleidung gibt es auch nicht.
Aber schaut euch am besten einfach im Shop um, da gibt es so viele schöne Kleinigkeiten zum Verschenken oder Selbstbehalten.Der Lippenpflegestift zum Beispiel oder die Shea- Körperbutter oder die Seifen , die duften...
Und jetzt habe ich noch ein Goodie für euch Christel stellt mir fünf Deocremes zur Verlosung zur Verfügung. Das ist doch mal was.
Was Ihr dafür tun müsst? Schreibt mir einfach, dass Ihr in den Lostopf möchtet. Entweder hier, bei Facebook oder per Mail. Zeit dazu habt Ihr bis zum 26.5.2017.
Bildrechte:Schönseiferei

Anmerkung: Zu diesem Blogbeitrag wurde ich weder aufgefordert noch bezahlt!

Montag, 8. Mai 2017

Schulverpflegung- ich weiß nicht so recht

Heute morgen kam ich nicht um hin einen Dialog zwischen einer Kassiererin eines Supermarktes und einer Kundin bruchstückhaft mitzuhören.
Meine Ohren bekommen ja immer rhabarberblattähnliche Größe, wenn ich etwas von Schulverpflegung höre. Ist halt eine Berufskrankheit.:-)
In den Einkaufswagen konnte ich nicht schauen, ich konnte aber hören, dass die Dame erzählte, dass sie Salate in einer Schule anbietet.
Das finde ich gut, sehr gut sogar. Etwas Frisches für die Schüler. Und wenn ich dann mitbekomme, dass das Angebot gut angenommen wird- umso besser.
Aber dann kam die Ernüchterung, der Schock. Die Dame stellte einen großen Korb mit Fertigsalaten aufs Band plus einem Kopf Eisbergsalat.
Also nicht die Tüten, in denen sich geschnittener Salat befindet, nein, diese Plastikschüsseln mit Salat, evtl. gekochtem Ei oder Thunfisch oder gekochtem Schinken plus Dressing.
Da war es vorbei mit meiner Freude.
Da ich noch einmal zurück in den Laden musste, habe ich mir diese Salate inkl. Zutatenliste im Kühlregal angeschaut.
Der geschnittene Eisbergsalat hatte bereits braune Stellen, so ein bisschen Siff-Wasser war auch schon zu sehen. Gute Brutstelle für Keime.
Und dann die Zutatenliste: Soviel Chemie möchte ich nicht auf dem Teller haben!!!
Ich habe nicht das Recht zu bewerten, warum so eingekauft wird, warum die Schüler mit diesen "Mitteln" (für mich  weder Lebens- noch Nahrungsmittel) versorgt werden. Und dann noch der Preis von knapp 17€ für alles.
Wieviel Frisches bekomme ich für das Geld wenn ich regional und saisonal einkaufe. Wie schnell habe ich ein Dressing angerührt, das nicht nach Geschmacksverstärker schmeckt? Aber mit diesen Fertigsoßen werden die Schüler auf den Einheitsgeschmack geschult. Die mögen nachher nichts Selbstgemachtes mehr.
Ich will mich jetzt nicht weiter aufregen. Meine Mutter sagt immer:"Aufregen macht Falten." ;-)
Aber bitte dochmal darüber nachdenken, ob es evtl. anders geht, wenn es nicht nur ein
"Alibisalat "ist.
Und dann der ganze Plastikkram, der beim Auseinanderdröseln dieser Salatschüsseln anfällt. Auch noch Umweltverschmutzung.
Eure Meinung?
Bildrechte:S. Hagedorn

Samstag, 6. Mai 2017

Fundstück:Lufterfrischer selbst gemacht

Mir "stinken" im wahrsten Sinne des Wortes die Lufterfrischer, die ich in diversen Super- und Drogeriemärkten kaufen kann. Es riecht nicht nach dem, was drauf steht, wobei ich dann auch nicht weiß, wonach zum Beispiel "Meeresbrise" riechen könnte.
Ich habe mich deshalb gefreut als ich bei Facebook eine tolle Anregung gefunden habe um mit einfachen Mitteln einen tollen Lufterfrischer mit einfachen Mitteln selbst zu machen.
Ihr braucht nur
  • ein Glas (mit oder ohne Deckel- in den Deckel müssen dann noch Löcher)
  • Backpulver und
  • ein gutes ätherisches Öl, das Euch gefällt
Je nach Größe des Glases 1-2 Tütchen Backpulver geben, 7-10 Tropfen ätherisches Öl dazu und mit einer Gabel gut verrühren, so dass es keine Klümpchen gibt.
Ich habe ein Gläschen mit Orangenöl in meinem Büro stehen und so ab und an weht mir der Geruch um die Nase. Nachfüllen kann ich auch. Das habe ich bereits getestet.
Ein andereres Öl auf ein bestehendes geben- ich glaube, da muss man sich mit Mischungen auskennen.
Ein Tütchen Backpulver kostet auch nicht die Welt.
Wer kreativ begabt ist, der kann sein Glas noch verzieren. Ich bin da nicht so ganz begabt.
Bildrechte: S. Hagedorn

Mittwoch, 3. Mai 2017

gelesen:"Wenn die Worte fehlen"

Von der Kraft der Seelensprache. Autorin: Angelika U. Reutter; erschienen im Scorpio-Verlag
ISBN: 978-95803-094-7; Preis: 16,99€

Mir fehlen gerade wirklich die Worte, da ich nicht so richtig weiß, was ich zum Buch schreiben soll.
Aber zuerst einmal: Warum habe ich mich überhaupt für das Buch interessiert?
Im erweiterten Bekannten- und Freundeskreis haben viele mit an Demenz Erkrankten zu tun . Und das Buch wird als "... Eine unverzichtbare Hilfe für Angehörige von Alzheimer- und Demenz-Patienten.." beschrieben. Und: Ich interessiere mich für andere Arten der Kommunikation, da ich die auch in meiner Beratungsarbeit einsetzen kann.
Das Wort "Seelensprache" habe ich für mich so interpretiert, dass wir auch dann kommunizieren, wenn wir nicht sprechen. Das war auch damit gemeint.
Aber dann bin ich beim Lesen zum großen Teil auf der Strecke geblieben. Mir fehlte die angesprochene Praxisnähe. Ein paar Mal wurde ich mitgenommen, weil ich an Fallbeispielen den Sinn verstanden habe. Aber das habe ich leider nur in einem kleinen Teil des Buches gefühlt.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Sprache und Worte eine Macht sind. Mit Worten sollte man sorgsam umgehen und bedacht.Worte könne wir Pfeile sein, Worte können aber auch trösten.
Aus einigen Worten des sog. "ABC der Seelensprache" kann ich etwas ableiten.
Mir fehlt die angesprochene Praxisnähe. Ein Buch, das es nicht geschafft hat mich mitzunehmen.
Vielleicht für jemand anderen interessanter . Rezensionen sind ja immer subjektiv.


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Samstag, 29. April 2017

Die Rente ist noch weit- alles nur ein Gerücht

Bei Facebook habe ich es bereits kurz geschrieben.
                                                  "Ich gehe noch nicht in Rente"
Was ist passiert? In der vergangenen Woche bekam ich einen Anruf ob ich noch Termine vergebe?
"Natürlich" war meine Antwort.
Ich bekam dann zu hören, dass erzählt worden ist, dass ich nicht mehr arbeite.
Ich bin mit meiner Lebensplanung beschäftigt. Das ist richtig.
Aber so lange mir mein Beruf noch Spaß macht, so lange arbeite ich auch noch.
Ich habe das Glück einen Beruf zu haben für den man eigentlich nie zu alt wird, so lange ich im Kopf fit bin, ich auf dem neuesten Kenntnissstand bin und Spaß an meiner Arbeit habe.
Und den habe ich definitiv noch.
Ich weiß, dass aus einer Bemerkung ganz schnell mal mehr wird, aber ich bin noch mit Spaß bei der Sache.
Also nicht alles glauben, sondern in entsprechenden Situationen bei den betroffenen Personen selbst nachfragen. Das gilt natürlich auch für andere "Situationen".
In diesem Sinne allen ein entspannes Wochenende und einen sonnigen Sonntag.

Mittwoch, 26. April 2017

angehört:" Endlich gut schlafen"

Entspannung für die Nacht. 11 geführte Meditationen. Erschienen bei Systemed. Preis: 15€

Warum stelle ich, eine Diätassistentin CDs vor, die mit Entspannung zu tun haben? Ganz einfach. Ich habe immer wieder Klienten in der Beratung, die mir erzählen, dass sie schlecht entspannen können, dass sie beruflich und / oder privat "unter Strom" stehen. Und das sind oft meine "Bauchleute", also diejenigen, die eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, einen Reizdarm etc. haben.
Ich habe durch langjährige Yoga-Kurse gelernt mich zu entspannen.Auch durch Klasse 2000 kann ich die Atementspannung erklären. Wobei: Immer klappt das dann auch nicht. ;-)
Ich habe jetzt zwei CDs vor mir liegen mit einer Laufzeit von 120 Minuten.
Die Stimme ist angenehm und die Art der Meditationen ist mir durch meine Yogastunde bekannt.
Zuerst einmal eine gute Liegeposition finden. Der Anfangstext ist immer gleich bzw. ähnlich so dass der Hörer bei längerem Hören quasi schon weiß, was kommt. Das ist nicht langweilig. Für mich fördert das die Entspannung.
Angegeben sind insgesamt 11 Meditationen. Korrekt sind es sieben, denn vier Texte sind gleich, allerdings ohne Hintergrundgeräusche.Aber manchmal stören Hintergrundgeräusche eben.
Hintergrundgeräusche sind z.B. Wald- oder Meeresgeräusche.
Die Länge varriiert von 8:30 Minuten bis 15:43 Minuten.
Also in den Alltag zu integrieren, auch mit wenig Zeit.
Ich kann und will jetzt aber nicht sagen, dass diese CDs für jeden etwas sind. Zum einen braucht Entspannung Übung und jede/r muss die Entspannungsmethode finden, die zu ihm passt.
Ich kann z.B. beim autogenen Training überhaupt nicht entspannen, beim Yoga schon.
Auch eine dieser Mediationen auf der CD macht mich kribbelig. Woran das liegt, kann ich nicht sagen
Aber ich habe ja noch einige andere Beispiele, die ich mir anhören kann.
Vielleicht abends den Fernseher etwas früher ausstellen, Handy weglegen und sich dann mal in die Entspannung führen lassen.



Endlich gut schlafen: Gut & Besser schlafen - die Klassiker in einem Paket  (Affiliate-Link=ein paar-Cent-dazu-verdienen-können ;-))

Freitag, 21. April 2017

Save Nutrition Network….



….Experten-Netzwerk für die qualitätsgestützte Prävention
Da tut sich für mich doch gerade als VDD- Mitglied eine sehr große Türe für ein neues Betätigungsfeld auf, wobei es dieses Feld ja schon länger gibt. Über den neuen LeitfadenPrävention habe ich schon vor einiger Zeit etwas geschrieben.
Es gibt Geld für Präventionsmaßnahmen, aber diese Gelder  sind natürlich an zertifizierte Konzepte geknüpft.
Ich kenne mich selbst: Ich mag diesen ganzen Bürokratiekram nicht. Ich empfinde es als stressig meine Inhalte in eine Form zu bringen. Das ist eine Arbeit, die ich nicht gerne mache.
Es gibt aber Menschen, die das können, wie z.B. Hanna- Kathrin Kraaibeek von der Kraaibeek GmbH. Frau Kraaibeek hat eine Kooperation mit dem VDD e.V  geschlossen.
Gemeinsam wurde die Dachmarke  „save nutrition network“ entwickelt. 
Die Aufgaben der Dachmarke sind, dass Anfragen von Institutionen gemeinsam bedient und bearbeitet werden. Und mir gefällt das Motto sehr gut:“Einer alleine kann nichts erreichen“. Ich mag ja das Netzwerken :-)
Das gibt mir als VDD-Mitglied ganz viel an die Hand.
Save nutrition network bietet mir z.B.
·        - bietet Unternehmen, Krankenkassen und Institutionen qualitätsgesicherte Konzepte und qualifizierte Akteure
·         -bietet Ihnen bereits zertifizierte Kurskonzepte für die Individualprävention und Konzepte für die betriebliche Gesundheitsförderung (siehe www.vdd.de)
·         -qualifiziert Sie
·         -stellt Ihnen professionelle Materialien zur Verfügung
·         -übernimmt das Marketing und platziert Angebote im bundesweiten Markt
·         -generiert idealerweise Jobs für VDD-Mitglieder
·         ….. lest einfach selbst hier  weiter.


Ich höre jetzt schon die Zweifler und Zauderer mit den Einwänden:
Ich muss da teure Konzepte kaufen und jährlich eine Nutzungsgebühr entrichten.
Das ist richtig. Aber den Blickwinkel bitte mal in eine andere Richtung drehen.
Mir wird da gaaaanz viel Arbeit abgenommen (s.o. )und natürlich auch Zeit und es gibt da einen Satz:“Zeit ist Geld“
Diese Zeit wurde bereits von der Kraaibeek GmbH investiert und jede/r von uns möchte entlohnt werden, oder?
Ich möchte gerne Mitglied dieses Netzwerkes werden, weil ich es als Chance sehe meinen Arbeitskreis auszuweiten, meinen Blick neu zu schärfen, raus aus eingelaufenen Pfaden
Die Ernährungstherapie wird mir immer bleiben, aber ich habe Lust auf etwas Neues.
Und ich fände es total spannend, dadurch dann auch Kolleginnen und Kollegen aus diesem Netzwerk „live“ kennenzulernen.
Ein ganz dickes Dankeschön an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des VDD, die das für uns möglich gemacht haben.



Donnerstag, 20. April 2017

Der Umgang mit dem Thema "Tod"

Ich hatte in den letzten Tagen einen Termin in einer Familie, von der ich wusste, dass dort ein junger Mensch vor einigen Wochen aus dem Leben gegangen ist.
Der Termin ist nicht abgesagt worden, also hat sich der Klient dafür entschieden, dass ich kommen darf.
Ich habe für mich bemerkt, dass ich mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht habe.
Wie gehe ich mit dem Thema um? Muss ich es ansprechen und wenn ja, wie?
Am Tag des Termins habe ich für mich beschlossen, dass ich auf das reagiere, was mir an "Signalen" geschickt wird. Wenn von sich aus auf das Thema angesprochen wird, dann reagiere ich gefühlsmäßig "aus dem Bauch" heraus. Wenn nicht, dann ist es die Entscheidung des Klienten.
Es war eine Entscheidung, mit der ich mich gut gefühlt habe.
Es war eine ganz "normale" Beratung. Es stand eine Bild auf dem Regal mit einer Kerze davor.
 Nebenbei lief das Radio.
Die Begrüßung war locker, Thema war nur das anstehende Ernährungsthema.
Jeder Mensch geht mit seiner Trauer individuell um. Wäre ich angesprochen worden auf das,was in der Familie passiert ist, hätte ich auf meine Weise reagiert.
Aber mir hat dieses Erlebnis wieder gezeigt, dass ich mir manchmal zu viele Gedanken im Vorfeld mache, was komplett unnötig ist.  Ich muss einfach  darauf achten,was mein Gegenüber möchte.
Eben "Signale" deuten und wenn es nur kurze Nebensätze sind.
Bildrechte: S. Hagedorn

Mittwoch, 12. April 2017

"Warum gerade ich?"

Vor einigen Tagen hatte ich einen jungen Klienten in der Beratung mit der Diagnose Laktoseintoleranz.
Das ist soweit nicht schlimm, denn es gibt mittlerweile viele Lebensmittel, die die Klienten dabei unterstützen, dass sich im Leben nicht allzuviel ändern muss.
Im Erstgespräch ist mir erzählt worden, dass es auch eine Magen -und Darmspiegelung durchgeführt worden ist. Diese Unterlagen waren gerade nicht parat. Sie sollten mir bei Mal zugeschickt werden.
Zwei Tage später hatte ich den Befund im virtuellen Briefkasten.
Es war notiert , dass eine Sprue Typ MARSH 1 vorliegt wobei dann noch differenziert wurde, dass es sich um eine Protein-Unverträglichkeit handeln würde.
Sprue ist der veraltete Begriff für Zöliakie und das Protein um das es geht ist das Gluten.
Für den Klienten heißt das jetzt umstellen auf eine glutenfreie Kost.
Der Klient war schon sehr aktiv was Dr. Google anging, wusste also schon, was da auf ihn zukommt.
Im Laufe des Gesprächs hat sich dann aber ganz viel Frust entladen.
Warum bin ich nur zum Arzt gegangen wegen meines Eisenmangels?
Ich habe bisher immer gesund gegessen? Warum ich?
Das soziale Leben - das ist für mich vorbei. Wenn ich auf Feten gehe, dann kann ich immer voressen, denn beim Grillen gibt es meistens Fleisch. Das esse ich aber nicht, ich esse immer nur das Brot.
Da war ganz viel Verzweiflung, ganz viel Frust, aber auch Sorge.
Ich sehe mich in der Beratung immer als eine Art "Hinweisgeber". Ich gebe das weiter, was ich aus den Befunden lese und was eine geeignete Maßnahme ist um die Beschwerden zu lindern oder zu "heilen".
Ich sehe mich nicht in der Rolle von "Du musst aber, denn..."
Das habe ich auch im Gespräch gesagt.
Mein Klient bleibt für sich selbst verantwortlich.
Dieser Klient muss für sich den Weg finden, der für ihn passt. Außerdem muss das Erfahrene erst einmal verdaut werden.
Eine Ernährungsumstellung, egal welcher Art, ist immer etwas, was einen Einschnitt in liebgewordene Gewohnheiten bedeutet. Manchmal groß, manchmal klein.
Was zusätzlich für Frustration in diesem Fall gesorgt hat war, dass dieser Klient beim behandelnden Arzt angerufen hat und sich wegen der oben beschrieben Diagnostik erkundigt hat. Keine Durchstellung zum Arzt, allein die MFA hat gesagt, dass es nur um die Laktoseintoleranzgeht. Mehr wäre da nicht. Da ist viel Vertrauen verschwunden.
Ich bin mir aber sicher, dass dieser Klient nach einer gewissen Zeit die Ernährungsumstellung durchführen wird.
Manchmal braucht solch eine Entscheidung halt ein bisschen Zeit.