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Samstag, 18. November 2017

Vortrag: "Schwere und geschwollene Beine? Ödemtherapie aktuell"

Bis gestern abend war für mich nicht klar ob ich zu diesem Vortrag fahre oder nicht. Heute morgen habe ich mich dann entschlossen: Los geht´s!
Vor einigen Wochen habe ich über Facebook von dieser Vortragreihe erfahren und auch gesehen, dassdie  Kollegin Yvonne Matthei, bei der ich bereits die Schulung für JobFood gemacht habe, einen Vortrag zum Thema hält. Also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:Ernährungswissen aufgefrischt und aufgepeppt und eine liebe Kollegin getroffen.
Veranstaltungsort war das Gesundheitszentrum in Gemen mit Heiden & Dömer
Lip- und Lymphödem, dass ist eine Diagnose, die viele Frauen betrifft , aber bis es zur Diagnose kommt vergeht oft eine lange Zeit. Meist wird gesagt: Sie müssen abnehmen!
Aber beides hat nicht viel mit Übergewicht zu tun. Kalorien zu reduzieren hilft meist nicht.
Aber diese Patienten mit ihrer Diagnose alleine zu lassen ist auch nicht schön.
Ein bisschen kann im Ernährungsbereich unterstützend  getan werden. Und diese kleinen Bausteine sollte man individuell nutzen.
Ernährungstherapie über eine Notwendigkeitsbescheinigung beim Lip- oder Lymphödem gibt es leider nicht. Wenn noch eine Begleiterkrankung vorliegt, z.B. Bluthochdruck.....
Entzündliche Prozesse führen zu Wassereinlagerungen. Das muss bei deser Diagnostik  nicht noch gefördert werden. Antientzündliche Kost ist da ein Thema, mit dem ich als Diätassistentin unterstützen kann. Kochsalz und Zucker- beides Stoffe, die Wasser binden. Auch diesen Aspekt im Auge behalten. Ausreichend trinken, auf die Darmgesundheit achten.
Und achtsam mit sich umgehen!
Es gibt also doch etwas, was getan werden kann.
Und ein Kompliment muss ich der Kollegin aussprechen. Die Technik hat zum größten Teil versagt.
Für einen Referenten gibt es nicht Schlimmeres, als wenn die erarbeiteten Folien nicht richtig angezeigt werden. Das hatte Yvonne sehr gut im Griff.
Und die Praxis kam auch nicht zu kurz. Schnell hatte sie einen grünen Smoothie gezaubert und es gab selbstgemachtes Knäckebrot (sehr ballaststoffreich) mit einem Quark mit Kurkuma.
Rezepte habe ich, werde ich testen.
Es hat sich dann doch gelohnt, dass ich heute morgen losgefahren bin. :-)
Ich bitte die Fotoqualität zu entschuldigen. Ich bin keine begnadete Handyfotografin. ;-)

Mittwoch, 15. November 2017

Aktion" gesunde Mehrwertsteuer"

Dieses Thema treibt mich seit einigen Tagen um. Irgendetwas sträubt sich bei mir, weil es wieder einmal darum geht Menschen Lebensmittel madig zu machen und zwar über den Preis.
Aus der Pressemitteilung:
"...Bisher gilt für die meisten Lebensmittel der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent, auch
für ungesunde Produkte mit viel Fett und Zucker. Die Studie des Hamburger Ökonomen Dr.
Tobias Effertz untersucht als Alternative Szenarien mit verschiedenen Staffelungen. Am
erfolgversprechendsten und politisch realistischsten erweist sich dabei das System „Ampel Plus“ mit folgenden Steuersätzen:
- Grün 0 %:
  Obst und Gemüse
- Gelb 7 %:
  Normale Lebensmittel wie Nudeln, Milch oder Fleisch
- Rot 19 %:
   Produkte mit viel zugesetztem Zucker, Salz oder Fett wie Fertiggerichte, Chips
oder Süßigkeiten
Zusätzlich könnte der Steuersatz für die besonders gesundheitsschädlichen Softdrinks wie
Cola oder Fanta von heute 19 auf 29 Prozent erhöht werden... "

Ich weiß aus der täglichen Beratungspraxis, dass 50% der Menschen mit Übergewicht zu kämpfen hat. Diese Menschen wissen meistens wie man gesund kocht, haben eine Diätenkarriere hinter sich und sind letztendlich dadurch in der Jojo-Falle gelandet. Jede neue "Diät", die auf dem Markt aufgetaucht ist,wurde als Strohhalm genutzt und ausprobiert.
Bringt es jetzt etwas wenn Lebensmittel einfach höher besteuert werden? Wenn ich die Pressemitteilung lese, dann wurden Studien erstellt, es wurde berechnet.
Wo bleibt der Mensch mit seinen Bedürfnissen? Wer hat nachgefragt, warum es gerade in einem bestimmten Moment Süßigkeiten sein müssen, die meiner Meinung nach in diesen speziellen Momenten nicht einfach durch Möhrenstifte mit Quark-Dip ersetzt werden können?
Da wird von außen etwas aufgedrückt, was wahrscheinlich nicht greifen wird. Zigaretten werden auch weiter gekauft, trotz schrecklicher Bilder,Warnhinweisen und einem hohen Preis.
Vielleicht hinkt dieses Beispiel aber auch?
Für mich braucht es eine Begleitung von Kindesbeinen an, immer wiederkehrend über Kindergarten, Schule, Berufsleben.... Und es müssen auch die Familen erreicht werden, die sich noch nicht richtig im Bereich der gesunder Ernährung auskennen. Das muss im gemeinsamen Tun, im gemeinsamen Erarbeiten passieren, so dass erkannt wird, dass es besser ist den kompletten Süßkram zu reduzieren, sich mehr zu bewegen, Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen.
Im Grunde genommen wissen alle wovon ich schreibe.
Ich freue mich über Eure Kommentare zum Thema, Eure Meinung, Eure Erfahrungen...
Bildrechte. S. Hagedorn

Samstag, 11. November 2017

Die Schlagfertigkeitsqueen...

... live in Borken im Vennehof. Das war ein tolles Erlebnis.
Im September des letzten Jahres habe ich Nicole Staudinger und ihr Buch bereits hier vorgestellt.
Eingeladen hatte das Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken.
Ein Buch über Schlagfertigkeitstechniken zu lesen ist das eine, diese Tipps von der Autorin dann noch einmal selbst vorgestellt zu bekommen, das ist dann wirklich das Highlight.
Nicole Staudinger ist ein Wirbelwind.
Angekündigt war das Ganze als Leseshow. Es war mehr Show als Lesen. Es war witzig, es war frech (aber nicht unangenehm) und lehrreich.
Das, was wir dann wirklich zum Teil geübt haben, das bleibt auf jeden Fall besser hängen als wenn ich es nur lese. Auch aus dem Grund weil Nicole Staudinger diese Techniken garniert hat mit Erlebnissen aus ihren Seminaren und auch aus ihrer Familie.
Für mich ein rundum gelungener Abend.
Was ich nicht verstanden habe, aber vielleicht kommt da ja noch etwas:
Da hat Borken eine Spiegel-Bestseller-Autorin in der Stadt und die Borkener Zeitung fehlt. Grobes Versäumnis!
Wenn ich Euch neugierig gemacht habe, da folgen in unserem Kreis noch zwei Termine. Vielleicht ist ein Termin für Euch dabei.


Montag, 27. November im Schloss Ahaus
Donnerstag, 30. November, in der „Skylounge“ des Textilwerkes in Bocholt.

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro. Da die Platzzahlen begrenzt sind, ist eine Anmeldungen per Mail zwingend erforderlich:
Stadt Ahaus, Gleichstellungsbeauftragte Sybille Großmann: s.grossmann@ahaus.de
Stadt Borken, Gleichstellungsbeauftragte Anna Grütering-Woeste: chancengleichheit@borken.de
Stadt Bocholt, Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp: astrid.schupp@mail.bocholt.de

Das war ein Abend, der sich gelohnt hat, auch weil viel gelacht wurde.
Ich wünsche Euch allen ein entspanntes Wochenende.




Samstag, 4. November 2017

Wie eine App verändern kann....

Anfang September habe ich Euch die Codecheck- App vorgestellt.
Sie ist mir empfohlen worden,da ich ein bisschen aufs Palmöl schauen wollte. Warum, das habe ich hier erklärt.
Außer meiner Messenger-App ist seitdem keine App so oft im Einsatz wie Codecheck,besonders wenn ich einkaufe.
Mein Entsetzen über Kosmetikprodukte, die z.B hormonaktive Substanzen enthalten habe ich bereits beschrieben. Ein Haarwachs, das mein Friseur mir empfohlen hat, habe ich bereits zurückgegeben. Ein Duschgel habe ich entsorgt. Ich möchte so etwas nicht auf der Haut haben. All das, was ich neu kaufen muss wird gescannt.
 Auch meine heißgeliebten Gummibärchen und die Colorado-Mischung (die aus Bonn) habe ich seitdem nicht mehr gegessen. Da gibt es gute Bio-Alternativen.
Fleißig gescannt habe ich dann mal an den Tischen, auf denen die Weihnachtssüßigkeiten stehen. Da geht so gut wie nichts.
Da hilft nur selbst backen. Da weiß ich dann was drin ist.
Apropos Selbstbacken: Verratet Ihr mir Euer Lieblings-Weihnachts-Plätzchenrezept?
Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.
Screenshot der Codecheck-App