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Dienstag, 21. November 2017

Das geschriebene Wort...

Es wird in den sozialen Netzwerken immer gerne die Formulierung "Das geschriebene Wort" verwendet.
Wir sollen überlegen, was und wie wir schreiben, denn auf ein Posting kann oder wird meist nicht sofort reagiert, so dass der Partner sich seine eigenen Gedanken über die Worte machen kann, diese eventuell auch anders interpretiert als vom Schreiber gemeint.
Das gilt natürlich auch für Blogbeiträge und auch ich muss mir da meine Gedanken machen.
Ich versuche die (meisten) Blogbeiträge neutral zu schreiben, wobei ich bei einigen Dingen so  begeistert bin, weil mich da etwas "angepiekt" hat, so dass ich das auch kommuniziere. Das muss natürlich andere nicht ebenfalls begeistern. Meine Meinung ist subjektiv durch mein Erleben, durch meine Interpretation als Mensch.
Es kann auch bei Rezensionen vorkommen, dass ich ein Buch nicht so prickelnd finde, jemand anderes dies aber wirklich toll. Deshalb versuche ich meine Kritikpunkte zu thematisieren, indem ich Zitate nehme und daran meine Einstellung erkläre.
Vor einiger Zeit wurde ich angeschrieben, dass ich eine Sache doch wohl ganz toll fand, der Fragesteller hatte einen anderen Eindruck von dieser Sache.
Zum einen kann ich eine andere Meinung zu einem Thema haben, aber in diesem Fall hatte ich an meinem Leser vorbei geschrieben bzw. meine Wortwahl ist anders interpretiert worden.  Da waren anscheinend   Formulierungen im Text, die einen "tollen" Eindruck vermittelt  haben, obwohl es durchaus Dinge gab, die ich auch nicht prickelnd fand, die ich dann neutral verpackt haben wollte.
Wenn Euch etwas unklar ist, wenn Ihr Genaueres zum Blogpost wissen möchtet, weil Ihr das in dem Moment nicht herauslesen könnt, dann kontaktiert mich bitte. Dann hilft nur Reden. :-)
Es ist und bleibt halt das geschriebene Wort!



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